Adrian Fiechter - Ihr Plättlileger vom Thurgauer Seerücken

Der Fliesenleger für innen und aussen aus dem Kanton Thurgau.

Keramikplatten für Ihr Badezimmer in Steckborn, Frauenfeld und Kreuzlingen

Wir sind der Plattenleger für Umbau, Verlegen, Reinigen und Reparatur.

Steinplatten und Naturstein für Wände und Böden

Platten und Fliesen für Terrasse, Sitzplatz, Wände und Böden.

Wissenswertes

Wissenswertes über Plattenbeläge: Eigenschaften von Fliesen, Platten und Belägen und Verlegearten

 

Keramische Fliesen

Die aufgeführten Eigenschaften sind ganz allgemein gehalten, und natürlich abhängig von der jeweiligen Fliesenart.

 

Vorteile:

  • Pflegeleicht
  • Hygienisch
  • Reinigungsmittelbeständig
  • Harte Oberfläche
  • Temperaturbeständig
  • Druckfest
  • Wasserdicht
  • Frostbeständig
  • Feuerfest
  • Rutschhemmend
  • Farbecht
  • Allergiker geeignet

Rohstoffe

Nach wie vor werden keramische Fliesen aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Diese Rohstoffe werden durch unterschiedliche Aufbereitung, Formgebung und Brennung zur Fliese.

 

Bindemittel:

Ton (weiss oder farbigbrennend)
Kaolin (Porzellanerde)

 

Magerungsmittel:

Sand;
Quarz;
Schamottmehl (gemahlener Keramikbruch)

 

Sinterungsmittel:

Felsspat;
Glasmehl

 

Farbzusätze:

Metalloxide


Verlegearten

 

Nass in Nass:
(Pflasterböden)

Alle Arten von Verlegamaterialien (Natur-, Kunststeine, Tonplatten, etc.) werden in einem Sand-Zement-Überzug durch Verwendung eines Gummihammers eingeklopft.

   

Dünnbett
Mittelbett
Dickbett

Übliche Methode mit Klebemörtel

   

Flauting

Variante mit Klebemörtel
Der Klebemörtel wird sowohl auf den Scherben, wie auch auf den Untergrund aufgebracht.

Verlegeart für stark beanspruchte Bodenbeläge.


Fliesenarten

 

Arten:

Wand - Boden / Glasiert - Unglasiert

   

Steingutfliesen /
Irdengutfliesen:

Weiss oder rot ist der poröse, weiche und leichte *Scherben. Einsatzgebiet ist mittlerweile nur noch der Wandbereich. Farbgebung erfolgt durch Glasuren. Oberflächenstrukturen sind durch Herstellung mit Stempelpressen möglich.

*Wenn Sie eine Fliese umdrehen, schauen Sie auf den Scherben

   

Steinzeugfliesen:

Bunter, dichter und harter Scherben. An Boden und Wand (z.B. Mosaike) einsetzbar. Die durch hohe Brenntemperaturen erzielte Dichte macht einen Grossteil der Steinzeugfliesen frostsicher. Steinzeugfliesen werden glasiert oder unglasiert angeboten.

   

Feinsteinzeugfliesen:

Sie sind die konsequente Weiterentwicklung des normalen Steinzeugs. Durch noch höhere Brenntemperaturen und Zuschlagsstoffe, die eine schönere Optik erzielen ist Feinsteinzeug das z.Z. robusteste Material auf dem Markt. Die enorme Härte bietet sogar die Möglichkeit das Material wie einen Naturstein zu polieren.

   

Spaltplatten:

Bevor es Feinsteinzeug gab war die Spaltplatte das Material für den Aussenbereich, und für hohe Belastungen. Die Herstellung erfolgte in Strangpressen (Stichwort: Spritzgebäck). Auch die Spaltplatte ist frostsicher und säurebeständig. Da sie der Grobkeramik zugeordnet wird, ist sie nicht so masshaltig.


Abriebgruppen


Im Gegensatz zu unglasierten Fliesen, die eine grössere Härte aufweisen, werden Glasuren entsprechend ihrer Härte nach Abriebgruppen eingeteilt. Mit dem PEI-Verfahren wird im Labor eine permanente Begehung simuliert. Abweichend von der Eingruppierung nach Induestrie-Norm, wird Ihnen jedes gute Fachgeschäft die höchstmögliche Abriebgruppe empfehlen. Außer bei sehr bunten Glasuren, die aufgrund der Farbe nicht hochgenug gebrannt werden können, hat ein Grossteil der heute angebotenen Bodenfliesen Abriebgruppe 4. Bei Bodenbelägen mit extremen Belastungen ist auf Feinsteinzeugfliesen auszuweichen!

 

Abriebgruppe 1:

Für Räume mit leichter Beanspruchung, z.B. den Barfuss- und Hausschuhbereich in Bädern und Schlafzimmern oder als Wandbelag.

Die Abriebgruppe 1 wird heute ausschießlich im Wandbereich eingesetzt.

 

Abriebgruppe 2:

Für Räume mit mittlerer Beanspruchung, wie den allgemeinen Wohnbereich im Wohn- und Esszimmer.

Abriegruppe 2 sollten Sie nur im Badezimmerbereich einsetzten

 

Abriebgruppe 3:

Für Räume mit mittelstarker Beanspruchung, z.B. in Dielen, Fluren sowie auf Terrassen und Balkonen.

 

Abriebgruppe 4:

Für Räume mit hoher Beanspruchung, z.B. in Hauseingängen, Küchen, Arbeits- und Wirtschaftsräumen.

 

Abriebgruppe 5:

Für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf Flächen, die extrem belastet werden, wie z.B. Garagen, Geschäftsräume usw.